Die neue EU Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hat ab 25.05.2018 auch direkte Auswirkungen auf das Online Marketing, insbesondere auf das E-Mail-Marketing.

Davon betroffen ist u.a. die Einwilligung nach Art. 4 Nr. 11 DSGVO für die Erhebung von personenbezogenen Daten, wie z.B. die Newsletter-Anmeldung.

Laut. DSGVO sind folgende Vorgaben zu beachten:

  • Die Einwilligung ist nicht an eine bestimmte Form gebunden
  • Die Einwilligung muß freiwillig sein. Die Person muß die Wahl und dadurch keine Nachteile haben.
  • Die Einwilligung muß über den Absender informieren
  • Die Einwilligung muß unmissverständlich als Willensbekundung formuliert sein. Es dürfen keine vorangekreuzten Kästchen verwendet werden.
  • Die Einwilligung muß auf das jederzeitige Widerrufsrecht hinweisen
  • Die Einwilligung muß sich auf einen Zweck und eine bestimmte Verarbeitung beziehen. Generaleinwilligungen sind weiterhin nicht erlaubt
  • Für die Einwilligung besteht eine Nachweispflicht (elektr. oder schriftl.).

Weiterhin dürfen ab 25.05.2018 nur so viele Daten wie nötig erhoben werden. Es gilt das Prinzip der Datensparsamkeit. Ein Newsletter benötigt z.B. nur die Emailadresse als Pflichtfeld. Alle weiteren Felder, wenn sie erhoben werden, müssen deutlich sichtbar als „freiwillig“ gekennzeichnet sein.

Zusätzlich muß das Double Opt-in Verfahren gewährleistet werden. Das bedeutet, nach der Anmeldung erhält der Interessent eine E-Mail mit einem Bestätigungslink, der angeklickt werden muß. Erst dann dürfen die Daten für das Email-Marketing verwendet werden.

Die Bestimmungen zum rechtmäßigen Aufbau von E-Mail Listen gelten nicht nur für die ab dem 25. Mai 2018 gesammelten Daten.

Bereits bestehenden E-Mail Adressen sind zu überprüfen, ob sie mit dem Double Opt-in Verfahren eingeholt wurden und eindeutige Aufzeichnungen dazu vorliegen.

Wenn nicht, sind Sie als Versender verpflichtet eine neue und ausdrückliche Erlaubnis einzuholen, die den Bestimmungen der DSGVO entspricht. Ansonsten dürfen Sie nach dem 25.05.2018 keine Emails mehr an unbestätigte Adressen von Interessenten versenden.

Bei Rechtsverstößen drohen E-Mail Versendern nicht nur Reputationsschäden, sondern ab 25.05.2018 auch erhebliche Bußgelder. Waren die Bußgelder in der Vergangenheit noch relativ gering, gilt ab jetzt der Grundsatz: Es soll wehtun!

Wenn Sie weiterhin Informationen rund um die DSGVO erhalten wollen, melden Sie sich gerne zum Erhalt des Newsletters an: www.nl.starkes-marketing.com

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